Kurzvorstellung im Landtag NRW

Auf der Veranstaltung Forschung 21. Impulse. Austausch. Perspektiven. am 05. Juni 2018 im Landtag, Düsseldorf informieren sich Abgeordnete Nordrhein-Westfalens und Verteter der Fachhochschulen über aktuelle Impulse aus der angewandten Forschung.

In diesem Rahmen wird Prof. Dr.-Ing. Rainer Herpers, Direktor des Instituts für Visual Computing der HS Bonn-Rhein-Sieg, über EPICSAVE berichten. Das Projekt bietet anschauliche Beispiele und Erkenntnisse aus der Digitalisierung der beruflichen Qualifizierung und Ausbildungsmöglichkeiten.

EPICSAVE auf der RETTmobil 2018

Auf dem Malteser-Stand auf der RETTmobil konnten zahlreiche Messebesucher*innen EPICSAVE ausprobieren

Auf der internationalen Leitmesse für Rettung und Mobilität vom 16.-18. Mai in Fulda wurde der aktuelle EPICSAVE Prototyp auf dem Stand des Malteser Hilfsdienstes der Zielgruppe vorgestellt. Nach der Learntec 2018 in Karlsruhe war die RETTmobil 2018 nun die zweite bedeutende Messe, auf der EPICSAVE in diesem Jahr gezeigt wurde. Die RETTmobil brach in diesem Jahr mit 540 Ausstellern aus 20 Nationen und über 29.000 Besucherinnen und Besuchern alle Rekorde der vorangegangenen Jahre.
EPICSAVE wurde sehr gut angenommen: Über die 3 Messetage hinweg konnten insgesamt 200 kleine Teams den Prototyp ausprobieren. Retter*innen mit unterschiedlichen Hintergründen und Qualifikationsstufen, darunter z.B. auch Schulsanitäter und Kinder, sowie Interessenten aus dem Ausland interessierten sich für EPICSAVE. „Die Resonanz war durchweg positiv“, berichtet Johannes Pranghofer vom Bildungszentrum des Malteser Hilfsdienstes, der den Messestand mit Unterstützung weiterer Projektpartner betreute. „Wir werten die Messe für uns als vollen Erfolg und haben den Eindruck, dass sich die Zielgruppe sehr gut auf den Prototyp eingelassen hat“.
Nach diesem Highlight der Besucherzahlen stehen für den Rest des Jahres weitere ausgewählte Termine an, auf denen das EPICSAVE-Konzept vorgestellt wird. Bereits am 7. und 8. Juni werden Thomas Luiz und Jonas Schild auf dem BIBB-Kongress in Berlin unter dem Motto „Für die Zukunft lernen: Berufsbildung von morgen – Innovationen erleben“ über das Projekt sprechen.

Ministerialrätin Dr. Gabriele Hausdorf versorgt Notfallpatienten in der VR

Dr. Gabriele Hausdorf testet das virtuelle Training für NotfallsanitäterInnen EPICSAVE

Im Rahmen des Workshops, den das Projekt EPICSAVE auf der Statuskonferenz eQualification 2018 in Berlin anbot, setzte auch die Ministerialrätin für Digitalen Wandel in der Bildung Dr. Gabriele Hausdorf die VR-Brille auf, um sich von dem virtuellen Mehrbenutzer-Training für NotfallsanitäterInnen zu überzeugen. Ihr Urteil fiel positiv aus:

„Die Erfahrung, mit mehreren Personen in einem virtuellen Raum gemeinsam einen Patienten zu versorgen, ist sehr beeindruckend. Dies könnte aus meiner Sicht die Ausbildung zum Notfallsanitäter bzw. zur Notfallsanitäterin noch praxisnäher und damit noch besser machen.“

EPICSAVE Projekt veranstaltet Workshop auf der eQualification 2018 in Berlin

Auf der Statuskonferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zum Thema „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ wird EPICSAVE dieses Jahr einen zweistündigen Workshop anbieten. Die eQualification, die am 5. und 6. März 2018 im Berlin Congress Center (bcc) stattfindet, stellt dieses Jahr die These auf: Arbeiten 4.0 – Kein Wandel ohne Kulturwandel! Das Projekt EPICSAVE wird dieses Jahr einen Workshop mit dem Titel „Kollaboratives Lernen und Erleben in Mehrbenutzer-Virtual-Reality für die berufliche Bildung“ anbieten, dem erfreulicherweise reges Interesse entgegengebracht wird.

Gemeinsam in der VR Notfälle behandeln – Wie hier zu sehen auf der Leipziger Fachkonferenz Berufsbildung 4.0 werden das auch die Workshop-Teilnehmer in Berlin ausprobieren können

Die Workshop-Teilnehmer dürfen sich auf eine praktische Demonstration freuen, in der sie in der Rolle von NotfallsanitäterInnen und -sanitätern erfahren, wie das Erkennen und Behandeln eines schweren allergischen Schocks in der virtuellen Trainingswelt erlernt werden kann. Das Projekt-Team erhofft sich lebhafte Diskussionen und Anregungen zur Nutzung der Mehrbenutzer-VR als Trainingsmedium in der beruflichen Bildung.

EPICSAVE auf der Learntec 2018

 

EPICSAVE wurde auf dem Stand von TriCAT präsentiert und fand reges Interesse durch das Fachpublikum

Mit mehr als 10.000 Fachbesuchern ist die Learntec, die dieses Jahr vom 30. Januar bis zum 1. Februar in Karlsruhe stattfand, die größte Veranstaltung zu digitaler Bildung in Europa. Bestehend aus einer Messe mit über 300 Ausstellern sowie einem umfangreichen und gut besuchten Begleitkongress stellt sie die ideale Plattform für innovative Formen digitalen Lernens dar und ist für EPICSAVE somit ein Pflichttermin. Jonas Schild (HS Bonn-Rhein-Sieg/HS Hannover) und Dieter Lerner (Fraunhofer IESE) erläuterten in ihrem Fachvortrag mit dem Titel „Mehrbenutzer-Virtual Reality (VR) im immersiven Classroom für die berufliche Bildung“ das Konzept hinter dem Projekt EPICSAVE. Währenddessen konnten die Besucher der Bildungsmesse EPICSAVE auf dem Messestand von TriCAT hautnah erleben.

Die Teilnahme an der Learntec war bereits in der Antragsphase des Projekts als ein wichtiger Meilenstein in der Öffentlichkeitsarbeit des Projekts identifiziert worden. Die Resonanz des Fachpublikums der in der Zwischenzeit bedeutend gewachsenen Veranstaltung stellt jedoch die im Antrag formulierten Erwartungen in den Schatten.

 

Auf der Learntec Bildungsmesse konnten innovative, digitale Lernangebote hautnah erlebt werden, Copyright KMK/Behrendt und Rausch

Evaluation des neuen EPICSAVE-Prototyps durch den Malteser Hilfsdienst in Wetzlar und die Akademie für Notfallmedizin in Hamburg

Im Abstand von einer Woche wurde an zwei Standorten die Einsatzfähigkeit des neuen EPICSAVE-Prototyps getestet. Ein Team der Fraunhofer IESE, bestehend aus Dr. Thomas Luiz, Dieter Lerner und Eva Blum begleitete die Durchführung der Benutzerstudie am 11. und 12. Oktober beim Malteser Hilfsdienst in Wetzlar und am 19. und 20. Oktober bei der Akademie für Notfallmedizin in Hamburg. Die technische Umsetzung vor Ort übernahm Entwickler Konstantin Wegner von TriCAT. Jeweils 12 Proband*innen, sowie jeweils 1 bzw. 2 Trainer*innen durften den aktuellen Entwicklungsstand von EPICSAVE testen. Von den Interviews, die derzeit von IESE ausgewertet werden, erhoffen sich die Projektpartner wertvolle Informationen, wie der Prototyp weiter entwickelt und verbessert werden kann. Im anstehenden Beirats- und Konsortialtreffen am 22. und 23. November 2017 in Sankt Augustin sollen die Ergebnisse präsentiert werden. Dr. Thomas Luiz resumiert: „Es war arbeitsintensiv und spannend, und wir haben sehr viele wichtige, vor allem auch viele positive, Erkenntnisse gewonnen. Ingesamt haben uns die Evaluationstage bei aller Anstrengung viel Spaß gemacht!“ Außerdem bedankt er sich für die reibungslose technische Umsetzung sowie bei den Gastgebern, die gut vorbereitet und mit motivierten Probanden und Trainern die Evaluation ermöglicht haben.

EPICSAVE auf der Tagung „Digitale Medien – analoge Wirklichkeiten“ in Berlin

Diskussionsrunde in Berlin, Copyright Simone Baar, Charité

Einmal jährlich laden das BMBF und das BIBB zu einer Tagung rund um das Thema  „Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt“ ein. Zu der nunmehr sechsten Tagung dieser Reihe wurde auch Prof. Dr. Jonas Schild als Projektleiter von EPICSAVE eingeladen, um das Projekt der interessierten Fachwelt vorzustellen. Neben zwei 75-minütigen Präsentationsdurchgängen, in denen die Tagungsteilnehmer*innen die Mehrbenutzer-Simulation hautnah erleben konnten, war Prof. Dr. Jonas Schild auch für die Teilnahme an der Podiumsdiskussion unter dem Titel „Ausbildung und Beschäftigung im Gesundheitswesen – Neue Wege durch Digitalisierung“ eingeladen worden. In einem Panel, das neben Prof. Dr. Jonas Schild aus den Teilnehmer*innen André Solarek (Charité), Dr. Gabriele Hausdorf (Bundesministerium für Bildung und Forschung), Prof. Barbara Schwarze (Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit), Lilo Berg (Moderation) bestand, ging es um die Rolle digitaler Medien in der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

Vortrag von Prof. Dr. Jonas Schild über EPICSAVE
Ausführliche Dokumentation der 6. Tagung „Digitale Medien – analoge Wirklichkeiten“

 

Train-the-Trainer-Tag in Wetzlar

Am 2. August 2017 fand im Bildungszentrum des Malteser Hilfsdienstes in Wetzlar ein Training für die Anwendung der Mehrbenutzer-Simulation EPICSAVE statt. Auszubildende Notfallsanitäter*innen sowie deren Ausbilder*innen konnten den aktuellen Prototyp testen und schilderten in Interviews vor und nach der Simulation Ihre Erwartungen und Nutzererfahrungen mit dem System. Auf der Grundlage dieser wertvollen Erkenntnisse kann der Prototyp weiter entwickelt und den Bedürfnissen der Endnutzer angepasst werden. Im weiteren Verlauf des Projekts sind weitere Train-the-Trainer-Tage geplant, die die Nutzererfahrung mit EPICSAVE weiter verbessern sollen.

EPICSAVE ist Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen 2017

Das Projekt EPICSAVE zählt zu den 100 innovativen Preisträgern dieses Jahres im Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Gemäß dem Wettbewerbsmotto „Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann“ zeigt EPICSAVE, wie durch Experimentierfreude, Neugier und Mut zum Umdenken zukunftsweisende Innovationen in der Ausbildung von Notfallsanitätern entstehen können. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank richten den Wettbewerb seit zwölf Jahren gemeinsam aus.

Eine hochkarätig besetzte Jury wählte das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt EPICSAVE unter rund 1.000 eingereichten Bewerbungen aus. „Wir entwickeln und erproben in unserem Projekt einen neuartigen Trainingsansatz für angehende Notfallsanitäter mit dem Ziel, lebensbedrohliche, aber für eine hinreichende Ausbildung zu selten auftretende Notfälle wie den allergischen Schock bei Kindern, praktisch trainierbar zu machen“, erklärt Projektleiter Prof. Dr. Jonas Schild. Die auszubildenden Notfallsanitäter tauchen mithilfe einer VR-Brille in eine virtuelle Umgebung ein, in der sie mit virtuellen Patienten konfrontiert werden und diese versorgen können. Das Lernerlebnis werde verstärkt durch die Verknüpfung von motivierenden Ansätzen aus der Computerspielewelt mit den theoretischen Ausbildungsinhalten.

Offenheit hat Potenzial

Wir freuen uns sehr über die Vielfalt und den Ideenreichtum der ‚Ausgezeichneten Orte‘ 2017. Sie beweisen, wie lebendig und kreativ die Innovationslandschaft hierzulande ist – Deutschland ist und bleibt das Land der Ideen„, gratuliert Christian Sewing, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank, den frischgebackene Preisträgern.

Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), sagt: „Offenheit ist das Gegenteil von Protektionismus. Überall dort, wo wir offen sind, über Grenzen hinweg denken und Hindernisse aus dem Weg schaffen, gedeihen Innovation und Fortschritt. Die 100 Preisträger zeigen das auf eindrucksvolle Weise und sind damit beispielhaft für den Standort Deutschland.

Innovationen im Rampenlicht

Die Preisträger erhalten im Wettbewerbsjahr viel Unterstützung: „Deutschland – Land der Ideen“ und Deutsche Bank helfen den Preisträgern dabei, ihr Projekt ins Rampenlicht zu rücken. Darüber hinaus profitieren die Preisträger vom Netzwerk des Wettbewerbs und werden zu exklusiven Veranstaltungen eingeladen. Sie dürfen zudem mit dem Gütesiegel „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ für sich werben und können so leichter neue Kunden, Partner, Sponsoren oder Mitglieder gewinnen. Jeder Preisträger erhält eine vom Bundespräsidenten unterzeichnete Urkunde. Erstmals können sich Preisträger im Rahmen des Programms „Made for Good“ der Deutschen Bank von Experten beraten und in Workshops coachen lassen – etwa zu den Themen Crowdfunding und Crowdinvesting, möglichen Mentorenprogrammen oder zur Öffentlichkeitsarbeit.

Zum Wettbewerb

„Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den BDI. Die Deutsche Bank ist seit 2006 Partner und Förderer des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Ziel ist es, Innovationen aus Deutschland im In-und Ausland sichtbar zu machen und die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken.

5. Konsortialtreffen

Am 28.04.2017 fand das 5. Konsortialtreffen bei TriCAT in Ulm statt. Es wurden die aktuellen Tätigkeiten und Ergebnisse in den Arbeitspaketen vorgestellt und diskutiert. Das Hauptthema der Diskussion war die didaktische Konzeption von spielimmanenten Tutorials und Game-Inhalten, welche an die Diskussion und die Ergebnisse des Arbeitstreffens zwischen der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und Fraunhofer Institut IESE vom 21.04.2017 anknüpfte.

Die Zusammenkunft in Ulm wurde genutzt, um zum einen den spielerischen Serious Game VR-Prototyp zu präsentieren, der im Rahmen des EPICSAVE Projekts von Studenten des Institute for Visual Computing der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg entwickelt wurde und zum anderen, um die aktuelle Iteration des TriCAT-Prototyps zu begutachten.

Es wurde beschlossen, zukünftige Prototyp-Iterationen mit Usability-Tests durch Studenten und Mitarbeiter der Hochschule Hannover zu evaluieren. Als Termin für das nächste Konsortialmeeting wurde der 23.11.2017 gewählt, der an das zweite geplante Beiratstreffen am 22.11.2017 anknüpft.